Reifenreperatur

 

Wichtige Tipps rund um die Reifenreparatur

 

Ganz egal, welches Alter die Reifen haben, mit denen Sie unterwegs sind – Pannen, die eine Reifenreparatur erforderlich machen, können Sie theoretisch jederzeit unerwartet treffen. Zwar zählt Materialermüdung zu den Hauptursachen für reparaturbedürftige Reifen, weswegen ältere Reifen anfälliger für Defekte sind, aber eine weitere Gefahrenquelle ist mangelnde oder falsche Wartung. Werden hier Fehler begangen, etwa indem die zulässigen Luftdruckwerte deutlich unter- oder überschritten werden, kann auch bei neueren Modellen eine Reifenpanne die Folge sein.

Wenn ein Nagel oder eine Schraube in Ihrem Reifen stecken sollte, lassen Sie den Gegenstand bitte zunächst im Reifen. Durch das Loch im Material, das der Gegenstand beim Eindringen verursacht hat, kann die Luft nicht so schnell entweichen, wenn er vorerst im Reifen stecken bleibt. Kontrollieren Sie sofort nach Bemerken des Schadens den Luftdruck und füllen Sie diesen bei Bedarf auf. Verlassen Sie sich aber bitte nicht auf die oftmals abdichtende Wirkung des steckengebliebenen Gegenstands und planen Sie keine weiteren Fahrten mehr, bis sich ein Experte den Schaden angesehen hat. Derartige Reifenschäden können in der Regel problemlos vom Fachmann im Rahmen einer schnellen und preiswerten Reifenreparatur behoben werden.

 

Reifenreparatur

 

Handelt es sich um eine größere Beschädigung wie einen Riss am Reifen, oder sollten Sie feststellen, dass doch permanent Luft entweicht, so wechseln Sie bitte den Reifen sofort und tauschen ihn gegen das Reserverad ein, wenn es Ihnen möglich ist. Sofern Sie an einer Tankstelle vorbeikommen, ist es eventuell ratsam, den Reifen noch einmal mit Luft zu befüllen. Denn: Ist der Luftdruck zu gering, kann die empfindliche Innenseite des Reifens beschädigt werden. Bei einem Schaden in der Innenseite wäre der Reifen nicht mehr zu retten.

 

Einen „Platten“ wechseln Sie am besten sofort! Schon auf einer Strecke von wenigen Metern kann ein platter Reifen komplett zerstört werden. Montieren Sie deshalb Ihr Ersatzrad und fahren Sie direkt zu uns: Wir finden die Ursache für die ausgetretene Luft und überprüfen, ob eine Reparatur am Reifen möglich ist und berechnen, welche Kosten im Vergleich zu einer Neubereifung auf Sie zukommen würden.

 

 Eine Reparatur erfolgt nur dann, wenn die  uneingeschränkte Weiterverwendung der Reifen, gemäß der auf dem Reifen angegebenen Kennzeichnungen wie Geschwindigkeitsindex oder Traglastindex gewährleistet ist.

 

In den folgenden seltenen Fällen ist das Reparieren Ihres defekten Reifens leider nicht mehr möglich:

 

  • Die Innenseite des Reifens wurde durch eine Fahrt mit Minderdruck beschädigt.
  • Der Reifen hat eine provisorische Notreparatur erhalten, die eine professionelle Reparatur unmöglich macht.

 

Grundsätzlich gilt: Die meisten Schäden lassen sich reparieren, wenn:

 

  • der Reifen noch nicht lange gefahren wurde.
  • nur bestimmte Areale des Reifens betroffen sind und der Rest unversehrt ist und den verkehrsrechtlichen Bestimmungen entspricht.
  • der Reifenschaden schon bald nach seiner Entstehung entdeckt wurde.
  • Achten Sie daher sensibel auf ungewöhnliche Fahrgeräusche und lassen Sie Ihr Auto im Zweifel einmal vom Experten auf einer Hebebühne untersuchen, um mögliche Schäden an allen vier Reifen ausschließen zu können.

 

 

 

Noch ein Tipp zum Schluss: Kontrollieren Sie jeweils im Abstand von 14 Tagen Ihren Luftdruck, damit Sie immer sicher unterwegs sind.